stattbekannt – Finissage

Am Sonntag, dem 31. Januar 2016, ging die stattbekannt-Ausstellung mit einer letzten Führung mit den Kuratoren und einem kurzen Festakt nach 8-monatiger Dauer zu Ende. Insgesamt wurden an diesem letzten Tag 170 Gäste und Besucher gezählt. Entsprechend dicht war dann auch das ‚Gedränge‘ während der Abschlussreden.

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DANKE an die Kuratoren Wulf Holtmann und Undine Damus-Holtmann, die mit dieser Ausstellung den Brandenburgern und ihren Gästen eine einmalige Gelegenheit boten, unsere Stadtgeschichte von einer künstlerischen Seite aus zu betrachten.

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DANKE auch an die vielen Unterstützer und Spender, ohne die diese Ausstellung nicht möglich gewesen wäre.

Die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ) schrieb abschließend über die Ausstellung »»»

stattbekannt – Finissage-Wochenende

Die stattbekannt-Ausstellung im Stadtmuseum im Frey-Haus endet am letzten Januar-Wochenende. Letzte Gelegenheit, um die vielen Kostbarkeiten der modernen Kunst in den barocken Sälen endlich oder noch einmal zu genießen. Bald kehren die über 100 Leihgaben zurück zu ihren Besitzern.

Im November hatte es auch der Schirmherr endlich geschafft: Frank-Walter Steinmeier stand vor Arnold Topps Domserie von 1918 von und schwärmte: „Ja, das ist ein Unterscheid, wenn man sie im Original sieht.“

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Aus ganz Deutschland waren die bislang fast 5.000 Besucher angereist, um die äußerst seltenen expressionistischen Gemälde in „stattbekannt“ zu sehen. Kein Museum hat je so viele Bilder von Topp und Ehrhardt gezeigt, die meisten Museen selbst in Berlin, der Heimat des „Sturm“ und der „Novembergruppe“, haben von beiden nichts in ihrem Bestand.

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Zum Finissage-Wochenende vom 28.01 bis 31.01. gibt es verlängerte Öffnungszeiten und kostenlose Führungen der Kuratoren. Alle Infos dazu auf der Website zur Ausstellung »»»

Das Museum im Frey-Haus schließt, die Arbeit geht weiter

In den letzten Tagen erfuhren wir aus der Märkischen Allgemeinen Zeitung, dass das Stadtmuseum im Frey-Haus (früher Heimatmuseum) nun zum 1. Februar 2016 für einen nicht genannten Zeitraum für die Öffentlichkeit geschlossen wird. Eine Phase der konzeptionellen Modernisierung soll eingeläutet werden. Lesen Sie den gesamten Artikel vom 22.12.2015: Kriselnde Kultureinrichtung – Stadtmuseum macht dicht »»» 

Desweiteren wurden in Form einer Pressemitteilung Zahlen für das Jahr 2015 und ein kleiner Ausblick auf das Jahr 2016 zum kulturellen Leben in der Stadt durch den Beigeordneten für Soziales, Gesundheit, Jugend und Kultur, Dr. Wolfgang Erlebach, präsentiert. Die Zahlen für das Stadtmuseum können in dem als Tätigkeitsbericht für den Fachbereich III und IV der Stadtverwaltung Brandenburg an der Havel bezeichneten Papier hier herunterladen und nachgelesen werden »»»

Aufruf !

Ein Beitrag von Brigitte Heise:
Liebe Brandenburgerinnen und Brandenburger,
mit der Ausstellung „stattbekannt“ trat das Stadtmuseum im Frey-Haus in der Ritterstraße aus seinem Dornröschenschlaf wieder ins Licht der Öffentlichkeit. Am 31. Januar 2016 endet die Ausstellung und dann wird wohl weiter hinter verschlossenen Museumstüren an einem neuen, inhaltlichen Konzept gearbeitet.

Lassen Sie uns gemeinsam an diesem Vorhaben mitwirken und aus der bis Dato verstaubten, miefigen und längst aus unseren Köpfen verschwundenen Dauerausstellung zur Stadtgeschichte ein modernes, begreifbares und erlebbares Museum machen.

Nehmen Sie dafür mit uns, dem FREUNDESKREIS STADTMUSEUM e.V., die Politik und die Wirtschaft unserer Stadt in die Verantwortung. Wirken Sie aktiv bei der Darstellung unserer Stadtgeschichte mit. Lassen Sie uns Ideen entwickeln, wie wir über unsere Stadtgrenzen hinaus Menschen für unsere 1086-jährige Geschichte begeistern können.

Lassen Sie uns eine starke (Mitglieds)Gemeinschaft werden, um alle Widerstände gegen ein modernes Museums in unserer Stadt zu brechen. Nutzen Sie unsere Website und unsere Facebook-Seite zum öffentlichen Kommunizieren Ihrer Hinweise und Ideen.

Die vielen (in aktuellen Zahlen rund 127.000) im Archiv gelagerten und verstaubten Zeitzeugen und die nachkommenden Generationen werden es uns danken.

Das Museum ist tot. Es lebe das Museum!

Ein Beitrag von Michael Schneider:
Was erwarten wir und was erwartet man eigentlich heutzutage von Stadtmuseen?

Unser Museum hat u.a. die Aufgabe, einen Beitrag zu einer zukunftsorientierten Allgemeinbildung zu leisten. Es geht aber nicht nur um die Vermittlung unserer Stadtgeschichte, sondern es muss auch um gegenwärtige und zukünftige Schlüsselprobleme unserer Gesellschaft gehen. Städte sind Motoren für unsere Zukunft. Hier beginnt der Wandel der unser Leben beeinflusst. Das Museum kann hierbei als Transformator dienen, denn hier lässt sich unsere Zukunft erörtern, weil gerade im Museum der Bezug zur Vergangenheit hergestellt werden kann. Neben der Frage woher wir kommen, sollten noch weitere Aspekte Wo stehen wir gerade? Und Wo wollen wir hin? behandelt werden. Wir haben die Möglichkeit mit unserem Museum Gemeinschaftserlebnisse zu schaffen.

Unter einer frühzeitigen Einbeziehung der Brandenburger an der Konzeption und der Planung, sei es bei der Dauerausstellung oder den zukünftigen Sonderausstellungen erreichen wir, dass unser Museum der Stadt auch ein Museum der Bürger wird. Also, ein partizipatives Museum!

Unser Museum muss als Identifikationsmittelpunkt für die gesamte Brandenburger Bevölkerung wahrgenommen werden, als ein Ort der Kultur, der Bildung und der Diskussion auch und vor allem für junge Menschen aus allen Schichten und Herkünften.

Lassen Sie uns die einmalige Chance nutzen, an einer Sache mitzuwirken die ein Bestandteil unserer Identität darstellt!

Unser Stadtmuseum kann viel mehr leisten, als es bisher der Fall war. Gestalten Sie mit!